Renate Kaschmieder - Mezzosopran

J.S. Bach, Matthäuspassion


Glanzlichter

Ihren festen Platz hat hingegen Renate Kaschmieder (Alt). Anpassungsfähigkeit im Duett mit Jessica Hartlieb (Violine) oder mit Tenor Rainer Geißdörfer und Ausdrucksstärke in ihren Arien machen sie immer zur ersten Wahl.

29.03.2004 - Nürnberger Nachrichten


Ein beglückendes Musik-Erlebnis

Die Altistin Renate Kaschmieder sang nicht nur besagte Arie mit dem Pulsschlag eines unruhigen Herzens, sondern gestaltete auch ihre übrigen Solostücke mit schlanker und doch fülliger, ausgezeichnet geführter Stimme.

28.03.2000 - Süddeutsche Zeitung


Echt empfundene Dramatik

Den tiefsten Eindruck des Samstagabends machte Renate Kaschmieder... Ihr charakteristisches Timbre erfüllt die Arien und Rezitative mit intelligenter und echt empfundener Dramatik. Ihr warm leuchtender, vollendeter Mezzo wird zum unmittelbaren Zeugen des Kreuzwegs.

06.04.1998 - Nürnberger Zeitung

J.S. Bach, Johannespassion


Expressive Wiedergabe der Johannespassion

Renate Kaschmieder hat einen Alt mit dunklem, warmem Timbre und sie gestaltete ihre Arien, insbesondere "Es ist vollbracht", mit anrührender Menschlichkeit.

11.04.2006 - Giessener Anzeiger


Leiden in gefaßter Gelassenheit

Die kurzfristig eingesprungene Altistin Renate Kaschmieder überzeugte mit ihrem klaren, sehr wortverständlichen und farbenreichen Altorgan, dem sie sowohl lamentierende (Arie "Von den Stricken" als auch emphatische Nuancen ("Es ist vollbracht") in gleicher Intensität abgewann.

29.03.2002 - Nürnberger Nachrichten


Ein großartiges Klangerlebnis

Die dunklen Töne der einsetzenden Gambe unterstrichen die bedrückte Stimmung, die durch die Arie der Altistin (Renate Kaschmieder), die die letzten Minuten im Leben Jesu besang, ihren Höhepunkt erreichte.

16.04.1995 - Lauenburgische Nachrichten

Jan Dismas Zelenka, Missa Ultima


Geistliche Musik in Vollendung

Der Orpheus-Chor München und die Neue Hofkapelle unter Leitung Gerd Guglhörs vermittelten im stillen, kühlen Kirchenschiff von Stift Reichersberg in Oberösterreich religiöse Impulse, geistliche Musik in Vollendung... Phantastisch die beiden Solistinnen, dieser leichte, reine und dennoch voluminöse Sopran der Siri Thornhill, diese ganz ungewöhnliche, grandiose Altistin Renate Kaschmieder.

24.07.2001 - Passauer Neue Presse

W.A. Mozart, Requiem


Mozarts Musik unter Hochspannung

Selten war bei diesen Ensembles bislang zu erleben, dass jeder Gesangssolist über eine so ausgeprägte stimmliche Individualität verfügte, alle vier sich aber so homogen zum Quartett vereinigen konnten... Fast dramatische Züge hatte der schlicht geführte Alt von Renate Kaschmieder

12.03.2002 - Süddeutsche Zeitung

Frank Martin, In Terra Pax


Frieden als Postulat

Zu Höhepunkten des Werks wurden nicht zufällig das wunderbare Largo des Dritten Teils mit der Altistin Renate Kaschmieder, die die Ambivalenz aus Trauer und Zuversicht spürbar machte, und das darauffolgende "Vater unser", die möglicherweise erbaulichste Vertonung, die es von diesem Text geben kann.

09.05.1995 - Nürnberger Zeitung

Arthur Honegger, König David


Auf Klangwogen zur finalen Erlösung

Die reichste und rundeste Stimme aber hat Renate Kaschmieder. Frappant ist ihr "Gesang der Dienerin". Auf einmal ist da so etwas wie vokale Erotik zu hören. Und das ist selten.

07.03.1994 - Ansbacher Nachrichten

Myriam Marbe, Requiem


Von letzten Dingen

Großen Anteil am Erfolg der wichtigen Aufführung hatte die Mezzosopranistin Renate Kaschmieder, die den zentralen Mittelteil des Triptychons sehr eindringlich auf dem schmalen Grat zwischen Gesang und Rezitation entlangführte.

11.11.2003 - Nürnberger Nachrichten

Gustav Mahler, Das Lied von der Erde


Klangsinnliche Beschwörung der Natur

Kaschmieder ist eine Könnerin in Ausdrucksvielfalt. Sie vermag das ganze Stimmungspanorama zwischen verspielter Naivität und der beklemmenden Resignation in "Der Abschied" abzubilden.

08.10.2011 - Nürnberger Nachrichten


G.F. Händel, Messias


Kunst kommt nicht von künstlich

Renate Kaschmieder beeindruckte mit ihrer außergewöhnlichen Altstimme, die unwillkürlich an warme, edel schimmernde Farben erinnerte.

02.01.2009 - Donaukurier

Guiseppe Verdi, Messa da Requiem


Verdis "Oper im Kirchengewande" - Oratorienchor in der Augustinerkirche

Unter den Solisten stach Renate Kaschmieder (Mezzosopran) mit runder, bruchlos schöner Stimme, großer Musikalität und intelligenter Einordnung in den Gesamtapparat hervor ...

26.10.2006 - Mainpost Würzburg

J.S. Bach, h-moll Messe


Edler Goldrand für Bach

... überzeugt Renate Kaschmieder am meisten mit ihrem durchsetzungsfähigen, profund strömenden Alt.

11.10.2005 - Nürnberger Nachrichten


Mächtige Chorfugen und innige Soli

Das Vokalsolistenquartett trug wesentlich zum Gelingen der Aufführung bei. Der Alt von Renate Kaschmieder klang weich, zart und mit feinem Timbre. Tonale Sicherheit, klare Aussprache und Gespür für die Textausdeutung zählen zu ihren Stärken. Ihr "Lamm Gottes" war ein Glanzpunkt dieses Konzerts.

30.03.2005 - Giessener Anzeiger


Ideale Balance zwischen Sängern und Orchester

Die Sopranistin hatte diesmal fast kaum solistische Aufgaben, harmonierte aber im Duettieren mit Renate Kaschmieder ausgezeichnet. Diese Altistin aber war ein Glücksfall. Sparsam und dennoch intensiv im expressiven Ausdruck, vermag diese außergewöhnlich klar timbrierte Alt-Stimme in jederLage, in jedemTonfall, mit jeder Phrase zu überzeugen. Von ihr das beinahe abschließende "Agnus Dei" zu hören, war wirklich ein großer Trost.

05.12.2000 - Süddeutsche Zeitung

Felix Mendelssohn-Bartholdy, Elias


"Recht dicke, schwere und volle Chöre"

überzeugend auch Altistin Renate Kaschmieder. Große Klasse ihr "Wehe ihnen, dass sie von mir weichen", das sie mit ihrer warmen Stimme empfindsam charakterisiert, oder ihre eifernde Königin, die gegen Elias hetzt.

21.01.2011 - Nürnberger Nachrichten


Sternstunde der Kirchenmusik

Renate Kaschmieder verströmte sowohl in der Tiefe als auch in der Höhe mit ihrem fülligen kultiviuerten Timbre Trost und Zuversicht.

08.10.2008 - Weissenburger Tagblatt

Opern- und Lied-Recitals


Abwechslungsreiche Opern-Gala in Nürnberg

Charaktervolle Rollenstudien sind auch das Markenzeichen von "Mezzo-Altistin" Renate Kaschmieder, die unterstrich, dass sie nicht nur auf dem Konzertpodium eine Bank ist ... [Orpheus und Niklas]

09.11.2009 - Nürnberger Nachrichten


Strahlende Stimmen

Ebenso hochkarätig der Mezzosopran von Renate Kaschmieder: Im Abendkleid und in Hosenrollen zeigte sie leidenschaftliche Spiellust, meisterte als Carmen die "Habanera" fast ein wenig unterkühlt, bewies dann champagnerflaschenschwingend ihr komisches Temperament in der "Fledermaus" ("Ich lade gern mir Gäste ein"). Die Barkarole aus Offenbachs "Hoffmanns Erzählungen" gab sie im Duett mit Christine Ganslmayer mit anrührend schmiegsamer Phrasierung.

13.10.2008 - Fränkischer Anzeiger, Rothenburg ob der Tauber


Mitreißende Bühnenshow

In den Arien und Duetten aus Opern und Operetten von W.A.Mozart, Jaques Offenbach, Otto Nicolai und Johann Strauss zeigten die Künstler neben ihren überragenden stimmlichen Qualitäten auch ihre außergewöhnliche schauspielerische Begabung ... Stehende Ovationen und Bravorufe belohnten sie für ihre hervorragende Bühnenpräsenz.

27.09.2006 - Nürnberger Nachrichten


Tollkühne Fahrt in Rainer Maria Rilkes Seelenwelten

In beinahe arkadische Gefilde entführten die Mezzosopranistin Renate Kaschmieder und ihr Klavierbegleiter Florian Kaplick ihre Hörer mit Elizabeth Austins frühen Rilke-Liedern, welche die 1938 geborene amerikanische Komponistin mit 19 Jahren schrieb. Sanfter Neo-Impressionismus, der von ferne an Samuel Barbers Tongemälde erinnert, aber tendenziell sphärischer anmutet - und sehr "sophisticated" umgesetzt wird.

25.02.2003 - Fürther Zeitung


Streifzug durch das Land der Liebe

Angetan von ihrem urgesund strömenden, vollen und leuchtenden Mezzo, der in der Tiefe durch warmen Glanz betört, folgt ihr der Zuhörer gerne. Zumal sie feines Timbre und sicherfunktionierende Technik mit sprühendem Temperament und kluger Musikalität verbindet... In bewegten und bewegenden, poetisch zarten wie ernsten, trauervollen und verzweifelten Tönen wurden "Les nuits d'├ęte" beschworen, die Sommernächte des Hector Berlioz... Darius Milhauds "Chansons de Negresse" gingen in der eindringlichen Wiedergabe unter die Haut... Peter Steinfelder, ihr Begleiter am Flügel, sprach permanent die Sprache der kundigen Intensität.

03.05.1996 - Erlanger Nachrichten